Der Maklervertrag


Sie achten auf Qualität?
Sie geben sich nicht mit zweitklassigen Lösungen zufrieden?
Nur beim Verkauf Ihres größten Vermögenswertes, Ihrer Immobilie, gilt das nicht mehr?
Lassen Sie Sich Zeit mit der Auswahl eines Maklers.

Berufsanfänger, Hausfrau mit Nebenjob oder Gelegenheitsmakler?

  • Wie lange ist der Immobilienmakler am Markt, was hat er vorher gemacht?
  • Haben Sie schon mal von ihm gehört?
  • Hat er ein Büro oder arbeitet er vom Wohnzimmer aus?
  • Hat er Mitarbeiter?
  • Hat er Referenzen, wie viele Objekte hat er schon verkauft?
  • Wie sehen seine Unterlagen aus?
  • Bietet er professionelle Exposés an?
  • Hat er eine eigene Homepage?
  • Hat er eine Berufshaftpflichtversicherung für Makler ?

Der Makler will ohne Vertrag für Sie arbeiten - heißt:

Ein Makler verpflichtet sich zu nichts.
Er muss keinerlei Leistungen erbringen.
Er nimmt Ihre Immobilie auf.
Wenn es klappt, ist es schön; falls nicht - auch nicht so schlimm.

Der Makler will kostenlos für Sie arbeiten - heißt:

Gutes Marketing kostet Geld, oft sehr viel Geld.
Der Makler, der angeblich kostenlos für Sie arbeitet, wird auch selbst keine Kosten aufwenden.
Falls er Ihr Haus nicht verkaufen kann, oder zu einem schlechten Preis, hat es ihn nicht viel Mühe oder Geld gekostet, und Sie sind der Leidtragende.

Der Makler will unverbindlich für Sie arbeiten - heißt:

Alles, was er Ihnen zusagt oder verspricht ist völlig unverbindlich.
Kann stimmen oder auch nicht.

Ist das wirklich der Ablauf, den Sie sich für den Verkauf Ihres wohl größten Vermögens wünschen?

Selbstverkauf

Ihre Immobilie ist Ihr Eigentum. Sie können immer, ohne Einschränkung, über Ihr Eigentum verfügen, das heißt Sie können die Immobilie immer auch selbst verkaufen.

Der - fast - alltägliche Ablauf eines Immobilienverkaufes

Ehepaar M. möchte seine Immobilie verkaufen. Nach einiger Überlegung und Blick ins Internet, legt man den Preis auf € 320.000,- fest.
Zwei bekannte örtliche Immobilienbüros schätzen den Wert bei einer Besichtigung nur auf € 270.000,-.
Das Erfolgshonorar müsse auch noch gezahlt werden.
„Diese Leute haben keine Ahnung“, meint Herr M. „Wir haben das Haus immer gepflegt, vor 2 Jahren neu gestrichen und neue Fenster eingebaut. Der Garten ist auch nett angelegt.“
Ein Honorar zahlen wolle er auch nicht.
Ehepaar M. versucht, das Haus über Kleinanzeigen und das Internet privat zu verkaufen.
Wenige Besucher zeigen sich interessiert, andere mäkeln an allem herum. Keiner meldet sich wieder.


Ein Besucher fragt, ob er einige Bilder machen kann und eröffnet dann, er sei auch Makler.
Das Ehepaar M. ist skeptisch und ablehnend. Sein Name ist unbekannt. Er macht auch keinen sehr professionellen Eindruck. Referenzen oder Unterlagen kann er kaum nachweisen. Warum hat er sich nicht gleich als Makler angemeldet ?
Frau M. schaut ihren Mann an und schüttelt unmerklich den Kopf: Den will Sie nicht, irgendwie nicht seriös..
Man brauche auch keinen Vertrag unterschreiben meint der Makler.
So übel scheint der nicht zu sein“, denkt Herr M. Man setzt sich also zusammen.
Ein Honorar müsse man an ihn auch nicht bezahlen.
Der Mann ist ja richtig nett denkt Frau M.
Beim Preis, meint der Makler, seien € 320.000,- gerechtfertigt.
Frau M. schaut ihren Mann triumphierend an. Endlich ein richtiger Fachmann. Sie sind sich einig, dass das der richtige Experte ist.
Man verabschiedet sich voller Vorfreude.
Nun vergehen einige Monate mit wenig Resonanz. Nach 4 Monaten meldet sich der Makler und meint man solle nun doch den Preis reduzieren, die Zeiten seien schlecht.
Der Preis sinkt auf € 310.000,-. Wieder folgt für lange Zeit nichts... Es kommen zwar zwei Interessenten, aber die scheinen sich im Haus geirrt zu haben.
Nach weiteren Monaten und Drängen des Maklers, wird der Preis auf € 289.000,- gesenkt.

Nachbarn fragen immer häufiger: „Na, wie läuft denn der Verkauf Ihres Hauses?“
Familie M. meint eine gewisse Schadenfreude zu spüren. Überhaupt wird der Hausverkauf immer mehr zur Belastung für die gesamte Familie. Nach fast einem Jahr ist Familie M. entnervt und geht zu einem bekannten Immobilienbüro, dem sie einen schriftlichen Auftrag gibt: für € 250.000,-

Durch die lange Verkaufsdauer und mehrere Preissenkungen, sagt ihnen der Experte, sei das Haus so bekannt, dass der eigentliche Preis von € 270.000,- nicht mehr zu erzielen sei.
Niemand wolle ein Haus kaufen, dass andere Leute nach so langer Zeit anscheinend auch nicht kaufen wollten.
Das Haus wird schließlich für € 240.000,- verkauft.
Familie M. hält fortan alle Makler für unseriös.

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